Lade Veranstaltungen

« alle Veranstaltungen

World Jazzday Project – Allstars

Mittwoch, 01. Mai, Beginn 19:00 Uhr
Eintritt: 12€

Einlass 18:00 Uhr!
The Jazz Day Project im Jazzkeller Krefeld

eine „Nachlese“ des UNESCO INTERNATIONAL JAZZDAY im Jazzkeller Krefeld

Axel Fischbacher – gitarre
Sandra Hempel – gitarre
Bruno Castellucci – drums
Cord Heineking – bass

Am 30. April 2019 findet der achte von der UNESCO und Herbie Hancock initiierte „International Jazz Day“ statt. Seit der Gründung dieses „Feiertags des Jazz“ 2011 wird der Jazz jedes Jahr weltweit mit hochkarätigen Konzerten als Weltsprache der Freiheit gefeiert. Jazz symbolisiert einen freien Geist, Toleranz und Menschenwürde. Der UNESCO-Sonderbotschafter Herbie Hancock bezeichnet den Jazz als die wirksamste musikalische Kunstform für Diplomatie und Völkerverständigung.
Im Rahmen des International Jazz Day spielt die Besetzung „The World Jazz Day Project“ um Axel Fischbacher heute im Jazzkeller Krefeld. Es treffen 4 renommierte Jazzmusiker aus 3 Ländern aufeinander:

Biografien:

Bruno Castellucci
Der musikalische Autodidakt begann mit 14 Jahren mit dem Schlagzeugspiel. Bereits Anfang der 1960er Jahre arbeitete er mit belgischen Jazzmusikern wie René Thomas, Bobby Jaspar, Jacques Pelzer und Francy Boland und erhielt 1962 den ersten Preis für Schlagzeug beim Adolphe-Sax-Jazzfestival in Dinant.
1963 wurde er Mitglied des Quintetts von Alex Scorier. Bekannt wurde er durch seine Zusammenarbeit mit Toots Thielemans, mit dem er seit 1974 bei zahlreichen Konzerten und Plattenaufnahmen wirkte. Zwischen 1974 und 1980 war er außerdem Mitglied des Jazzorchesters des flämischen Rundfunks.
Zwischen 1977 und 1979 war er Mitglied der Band von Jan Akkerman. Seit 1980 war er Schlagzeuger der Bigband von Peter Herbolzheimer. Daneben arbeitete er auch mit der Bigband von Bob Mintzer und dem Count Basie Orchestra.
Castellucci leitete in den 1980er Jahren ein Quartett mit Peter Tiehuis, Michel Herr und Michel Hatzigeorgiou, mit dem er das Album Bim Bim (1989) aufnahm. In den 1990er Jahren gründete er das Bruno Castellucci Stringtett, ein international besetztes um ein Streichquartett erweitertes Jazzquartett (Alben Towards the Light und Lost and Found).
Als Sideman wirkte Castellucci an mehr als sechzig Alben mit und arbeitete mit Musikern wie Charlie Mariano, Airto Moreira, Joe Zawinul, Bob Mintzer, Chet Baker, Lee Konitz, Jaco Pastorius, Quincy Jones, Chaka Khan, Dianne Reeves, Bill Frisell und Jan Akkerman, in jüngerer Zeit mit Éric Legnini, Judy Niemack, Richard Galliano, Ivan Paduart, Philip Catherine, Joachim Kühn, Anne Ducros, Gordon Beck und Heinz von Hermann.
Zwischen 1985 und 1988 unterrichtete er am Konservatorium von Rotterdam. Daneben unterrichtet er seit 1986 an der Brüsseler Musikakademie und seit 1998 am Brüsseler Konservatorium und gibt Workshops in zahlreichen Ländern Europas, Nordafrika, Japan, Kanada und den USA. (Quelle: Wikipedia)
Foto: Hugu_Lefevre

Sandra Hempel
Sandra Hempel (*1972 in Pinneberg), aufgewachsen in Tornesch bei Hamburg, studierte Jazzgitarre in Hamburg, Amsterdam und New York. Konzerttätigkeiten u. CD-Aufnahmen im In- und Ausland: u.a. mit Steve Swallow, Herb  Geller, Danny Gottlieb, Seamus Blake, Ingrid Jensen, Will Vinson, Nils Landgren, Wolfgang  Schlüter, NDR Bigband, Bujazzo, New Cool Collective Bigband (NL) und eigenen Projekten. Seit 2018 festes Mitglied der NDR Bigband. Spielt in zahlreichen Bands/Projekten im norddeutschen Raum.
Foto: Natascha Protze

Cord Heineking
started his professional career in the pop/rock circuit in Germany.The influence of his Dutch teacher Ruud Ouwehand and his growing interest for jazz made him pick up the double bass.In 1997 he graduated from the Hilversums Conservatory. In 1998 he won the Dordtse Jazz Prize with Avant-garde jazz group Lines End. Together with german Drummer Jens Düppe and Bulgarian Pianist Dimitar Bodurov he formed a trio in 2001. This trio was awarded with three prizes : -1st prize on the Leidse Stad Jazz Award ; -1st prize on the Erasmus Jazz Award ; -3rd prize on the Pim Jacobs Jazz Prize. Besides touring with various artists as a bassplayer , composing and producing became a main task in his musical career.  (leider keine deutsschsprachige Version verfügbar; Google Translation hilft und sorgt für Heiterkeit 🙂 )
Foto: Sienmann

Axel Fischbacher
Jazzgitarrist Axel Fischbacher, 1956 in Lübeck geboren, zählt schon lange zu den Spitzensolisten der europäischen Szene. Zu Beginn seiner Karriere noch oft als Sideman diverser Rock- und Popkünstler beschäftigt, wendete er sich schnell und exklusiv dem Jazz zu – Fischbacher beherrscht alle Spielarten dieses Genres von Bebop über Jazzrock bis hin zum Blues und verbindet sie zu seinem ganz eigenen, charakteristischen Sound. Im Laufe seines Lebens spielt er unzählige Tourneen in Europa, Kanada und den USA und tritt auf den namhaften Jazzfestivals auf. Er veröffentlicht elf Alben als Bandleader, wirkt bei über 50 Tonträgeraufnahmen mit und spielt mit zeitgenössischen Jazzgrößen wie Danny Gottlieb, Mark Egan, Adam Nussbaum, Ohad Talmor, Marc Johnson, Michael Urbaniak, Joe Haider, Barney Willen, Steve Grossman, Curt Cress, Stu Goldberg, Hermeto Pascoal und Ronnie Burrage u.v.m.
Axel Fischbacher ist neben seinen diversen Bandprojekten und Tourneen auch Initiator und künstlerischer Leiter der Konzertreihen „Blue Monday“ (Hilden), „Capio-Jazz“ (Hilden) und „Jazzattack“ (Krefeld), sowie der Jazz-Masterclasses „Summerjazz“, „Vocaljazz“, „Crossover Bandmeeting“ und „Guitarmeeting“ in Hilden.
Fischbacher arbeitet abwechselnd in New York, Kanada und vielen Ländern Europas, lebte in Spanien, Österreich, der Schweiz und aktuell in Nordrhein-Westfalen.
Foto: Claudia Fischbacher